Unsere Fachinfos für Sie

Individualprophylaxe für Jedermann:

Darunter verstehen wir Ernährungsberatung, Mundhygieneoptimierung, spezielle Prophylaxe für werdende Mütter, Professionelle Zahnreinigung, Maßnahmen zur Härtung des Zahnschmelzes oder zur Vorbeugung vor Wurzelkaries, Versiegelung von kariesfreien Fissuren und einen Speicheltest zur Bestimmung des individuellen Kariesrisikos. Aus der Kenntnis heraus, wie Karies und Parodontitis entstehen, setzen wir in unserer Praxis ein System um, bei dem Zahnarzt, geschultes Prophylaxepersonal und Patient eng zusammenarbeiten. In Absprache mit unserem speziell ausgebildeten Prophylaxeteam, inklusive zwei Dentalhygienikerinnen, erstellen wir für Sie ein individuelles Mundhygiene- und Prophylaxeprogramm. Ein individuell erstellter Patientenrecall soll den Erfolg langfristig sichern.

Füllungstherapie:

Die Füllungstherapie zählt zur konservierenden oder restaurierenden Therapie von Einzelzähnen mit kariösen Läsionen oder anderen Defekten. Verschiedene plastische Füllungsmaterialien wie zum Beispiel Amalgam, Komposite Materialien (im Volksmund Kunststofffüllungen genannt) und Glasionomerzemente werden in dieser Therapie eingesetzt. Die Füllungen werden in Klassen (Größe und Kaubelastung) eingeteilt und die Flächengrößen (Anzahl der betroffenen Zahnflächen) werden von ein-, zwei-, drei- bis mehrflächig unterschieden. Auf Grundlage dieser Einteilungen, Größe des einzeln Defektes und Anspruch des Patienten wird ein individueller Behandlungsplan erstellt.

Unser Informationsflyer zum Thema Füllungsmaterialien steht Ihnen unten zum Download zur Verfügung.

Der Austausch von intakten Füllungen, zum Beispiel bei Amalgamentfernung oder erneuern von verfärbten Füllungen, kann nicht zu Lasten der gesetzlichen oder privaten Krankenkasse erfolgen. Diese Leistungen sind sogenannte Verlangens- oder Wunschleistungen und werden privat berechnet.

Zahnersatz:

Labor / Zahnersatz

Wir verwenden modernste, nicht allergisierende Materialien, die den strengen Kriterien des Medizinproduktegesetzes entsprechen. In Zusammenarbeit mit unseren hocherfahrenen Technikern ermöglichen wir Ihnen individuellen Zahnersatz, der höchsten Ansprüchen hinsichtlich Kaukomfort und Ästhetik entspricht.

Implantate:

Sie ersetzen verloren gegangene Zähne, ohne dass benachbarte Zähne für einen Zahnersatz beschliffen werden müssen. Auch die Fixierung einer Prothese, zum Beispiel in einem zahnlosen Kiefer, kann dadurch ermöglicht werden und somit den Kaukomfort und die Aussprache wesentlich verbessern. Oftmals kann eine Befundsituation, in der nur ein herausnehmbarer Zahnersatz möglich wäre, mit Implantaten festsitzend versorgt werden. Bei uns wird das Straumann-Implantatsystem (ITI) verwendet. Unser Praxislabor ist auf festsitzenden und abnehmbaren implantatgetragenen Zahnersatz spezialisiert. 

Implantologie

Endodontie:

Unter diesem Begriff versteht man die Wurzelkanalbehandlung eines Zahnes. Diese Behandlung trägt wesentlich zur Zahnerhaltung bei. Das maschinelle Aufbereitungsverfahren bietet die Sicherheit, einen Zahn möglichst perfekt zu versorgen. Bei uns kommt das „Reciproc-System“ zum Einsatz.

Parodontitis:

Die Parodontitis ist eine bakteriell hervorgerufene, chronische Entzündung des Zahnhalteapparates (Knochen, Zahnfleisch und umliegendes Gewebe). Dies kann ebenfalls bei Implantaten vorkommen – die so genannte Periimplantitis. Unbehandelt führt diese zu Abbau des Knochens und zu frühzeitigem Zahn- oder Implantatverlust. Dies äußert sich in der Lockerung der Zähne und im Auftreten permanenter Entzündungen und Abszesse. Spezielle Untersuchungen können Hinweise auf eine parodontale Erkrankung geben. Zahnfleischbluten und die Bildung von leichten Zahnfleischtaschen sind erste Anzeichen. Unten steht Ihnen eine umfassende Informationsbroschüre als Download zur Verfügung.

Kinderbehandlung:

Kinder sollten schon mit dem ersten Milchzahn an die Zahnuntersuchungen gewöhnt werden. Zweimal im Jahr wäre eine Untersuchung bei minderjährigen Patienten sinnvoll. Dies wird von den Krankenkassen ebenfalls unterstützt, auch um rechtzeitig mögliche Zahnschäden feststellen zu können.

Nicht nur bei einem hohen Kariesrisiko, welches bereits bei e i n e m kariösen Milchzahn besteht, sollte neben der zahnärztlichen Untersuchung schon früh mit der individuellen Prophylaxe begonnen werden. Auch naturgesunde Zähne wollen gepflegt und prophylaktisch versorgt werden. Die Prophylaxeleistungen können ab dem 6. Lebensjahr (in Ausnahmefällen auch ab dem 5.) bis einschließlich dem 17. Lebensjahr zweimal im Jahr über die Krankenkassen durchgeführt werden. Ihnen und Ihren Kindern steht ein qualitativ hoch ausgebildetes Prophylaxeteam zur Verfügung!

Der Mundgesundheit Ihres Kindes zu liebe, raten wir Ihnen daher die Möglichkeiten der zahnärztlichen Untersuchungen und  individuellen Prophylaxe zu nutzen. Ein Informationsflyer steht Ihnen unten als Download zur Verfügung.

Wir nehmen uns Zeit, um bei Ihrem Kind Vertrauen aufzubauen und Ängste vor einer zahnärztlichen Behandlung gar nicht aufkommen zu lassen. Nur eine angstfreie Behandlung führt langfristig zum Erfolg.

Auch Sie als Eltern können bei der zahnärztlichen Behandlung positiv mitwirken. Selbstverständlich sind Sie während der Behandlung im Behandlungszimmer willkommen. Es trägt wesentlich zur reibungslosen Behandlung bei, wenn Sie sich ruhig im Hintergrund aufhalten und uns die Führung Ihres Kindes durch die Behandlung überlassen. Auch Ihre eigene Gelassenheit und positive Einstellung zur zahnärztlichen Behandlung überträgt sich auf Ihr Kind, es wird hiervon am meisten profitieren.

Sehr kleine Kinder liegen am besten auf dem Schoß einer Vertrauensperson. Hierbei sollte sich diese ruhig und eher passiv verhalten. Ruhiges Halten des Kindes fördert das gute und sichere Gefühl. Hektisches Streicheln überträgt nervöse Emotionen und kann kontraproduktiv zur Behandlung beitragen.

Es ist natürlich möglich, dass Ihr Kind bei der Behandlung etwas spürt. Bereiten Sie Ihr Kind auf die Behandlung zu Hause bereits vor. Hierbei ist es nicht notwendig zu viel über einzelne Behandlungsschritte zu erzählen, dies kann auch unnötig beunruhigen. Verstärken Sie eher positive Eindrücke und Erlebnisse, loben Sie Ihr Kind und wecken Sie die Neugierde auf das kommende Erlebnis, zum Beispiel mit einer erfundenen Geschichte in Bezug auf die bevorstehende Behandlung. Vermeiden Sie negative Ausdrücke, welche sich auf Schmerzen beziehen zum Beispiel "tut nicht weh" oder "die Spritze piekst". Umschreiben Sie den möglich kommenden Schmerz mit Ausdrücken wie "Drücken" oder "Kitzeln". Auch die Frage "hat es wehgetan?" erinnert das Kind an etwas negatives, Lob ist hier der positive Weg. Keinesfalls sollten dem Kind falsche Versprechungen gemacht werden, zum Beispiel "heute wird nur geschaut" oder "es tut aber nicht weh". Wäre dann doch eine Behandlung notwendig oder spürt das Kind etwas bei der Untersuchung (zum Beispiel Luft pustet oder durch ein Instrument verursachter Druck), wird dies als Vertrauensbruch empfunden und erschwert meist die nachfolgenden Behandlungen. Das neue Vertrauen muss dann erst wieder "verdient" und aufgebaut werden.

Ist eine Behandlung unter normalen Umständen nicht möglich, führen wir in Ausnahmesituationen Vollnarkosebehandlungen mit unseren erfahrenen Anästhesisten in unserer Praxis durch. Gerade bei unseren kleinsten Patienten mit großem Behandlungsbedarf (z.B. massives Kariesaufkommen), Kinder mit erhöhter Abwehrhaltung oder für Kinder mit einer geistigen und / oder körperlichen Behinderung kann dies eine Methode der "sanften" Behandlung sein. Das Kind hat keine negativen Erinnerungen an die Behandlung. Auf die frisch versorgte Zahnsituation kann mit positiven Behandlungsmaßnahmen, zum Beispiel die sanfte Prophylaxe,  das Vertrauen weiter ausgebaut werden. Ein Flyer mit den Tipps zum Verhalten bei Kinderbehandlung steht Ihnen als Download zur Verfügung.

Am Ende jeder Behandlung bekommt Ihr Kind ein kleines Geschenk als Belohnung aus unserer "Schatzkiste", auch wenn es sich mal nicht behandeln ließ. Weitere Belohnungsgeschenke können zu großen Druck auf Ihr Kind ausüben, daher raten wir Ihnen davon eher ab.

Röntgen:

Auf diesem Feld schreitet die Technik rasant voran. Die herkömmliche Technik wurde in unserer Praxis durch die Radiovisiographie (digitales Röntgen) ersetzt. Die Vorteile sind Zeitersparnis, geringere Strahlendosis, keine chemischen Entwicklungsrückstände und ein direkter Ausdruck oder Versand per E-Mail. 

Dreidimensionale Aufnahmen (Digitale Volumentomographie - kurz DVT), zum Beispiel zur Diagnostik bei komplizierten Knochenverhältnissen bei Implantatplanungen oder zur Lagebestimmung tief verlagerter Zähne, sind unterstützende, hochmoderne Röntgenaufnahmen. Diese werden von unseren Partnern, u. a. die Uniklinik Freiburg, angefertigt und in enger Zusammenarbeit mit uns ausgewertet.

Bleaching, Sportschutzschiene (Boxschutz) etc.:

Auch Wunschleistungen, wie zum Beispiel das professionelle Aufhellen der Zähne (Bleaching) oder eine Sportschutzschiene (in verschiedenen Farben erhältlich), bieten wir Ihnen ebenfalls an. Lassen Sie sich von uns bei Interesse beraten. Ansprechpartner bei Fragen zum Bleaching ist Frau Anja Wolf (Dentalhygienikerin).

Schmerzbehandlungen:

Scheuen Sie sich nicht, auch schon bei den ersten Anzeichen von Zahnschmerzen einen Kontrolltermin zu vereinbaren. Oftmals verschwinden zwar die ersten Symptome wieder, die Ursache bleibt jedoch unbehandelt und kann schnell akut werden. Frühzeitige Behandlungsmaßnahmen können meist schon den Akutfall vorbeugen. 

Sind jedoch akute Schmerzen bereits vorhanden, ist schnelle Hilfe gefragt. Hierfür haben wir Akutsprechzeiten für dringende Behandlungen eingerichtet. Somit können wir zeitnahe Schmerzbehandlungen durchführen und uns Zeit für den Schmerzpatienten nehmen. Es ist möglich, dass diese Schmerzbehandlung zunächst nicht von Ihrem Wunschbehandler durchgeführt werden kann. Folgetermine können jedoch wieder bei Ihrem Wunschbehandler vereinbart werden.

Der "worst case" - Zahnschmerzen im Urlaub:

Sie sind im Urlaub und der Fall der Fälle tritt ein - Sie bekommen Zahnschmerzen oder eine Krone hat sich gelöst. Der Erholungsurlaub soll eine besondere Zeit sein, Zahnprobleme passen hier nicht hinein.

Ein Zahncheck vor dem Urlaub kann vorbeugen. Dieser sollte jedoch rechtzeitig durchgeführt werden, falls noch Behandlungsmaßnahmen vor dem Urlaub notwendig werden. Wir raten Ihnen spätestens 4 Wochen vor Ihrem Urlaub eine Kontrolluntersuchung durchführen zu lassen, um mögliche Probleme, welche optisch offensichtlich sind, zu vermeiden. Im Einzelfall kann auch eine Röntgenaufnahme zusätzliche Sicherheit geben, ob alles in Ordnung ist.

Ist ein Tauchgang geplant, ist die Untersuchung beim Zahnarzt vor dem Urlaub besonders wichtig. Defekte Füllungen oder Kronen können beim Auftauchen zu Schmerzen oder gar zu einem Abplatzen von Zahnteilen führen. Das kommt durch die eingelagerte Luft in den Defekten, die beim Auftauchen zu einer Druckerhöhung führt.

Bei leichten Zahnschmerzen kann mit einem gut verträglichen Schmerzmittel, zum Beispiel Ibuprofen oder Paracetamol, überbrückt werden. Ein solches Schmerzmittel sollte in der Reiseapotheke nicht fehlen. Diese können rezeptfrei in jeder Apotheke erworben werden.

Sollten sich die Zahnschmerzen verstärken oder stellen sich direkt starke Zahnschmerzen ein, ist ein Besuch beim örtlichen Zahnarzt unumgänglich. Auch bei abgebrochenen Zähnen kann nur der Zahnarzt helfen. Am Urlaubsort wird der Zahn provisorisch versorgt, beim uns erfolgt dann die definitive Versorgung. Je nach Urlaubsort gibt es gegebenenfalls eine deutschsprachige Zahnarztpraxis. Wir raten Ihnen sich vor dem Urlaub die wichtigsten Adressen herauszusuchen.

Wenn sich eine Krone oder Brücke löst, können Sie die Zeit bis zum nächstmöglichen Zahnarztbesuch überbrücken, indem Sie die herausgefallene Krone / Brücke selbst mit Haftcreme oder Zahnpaste wieder provisorisch einsetzen. Der Zahn ist somit bedingt wieder geschützt. Ein professionelles Zementieren beim Zahnarzt wird dadurch aber nicht ersetzt.

Wir wünschen Ihnen schmerzfreie und erholsame Urlaubstage!

Bisphophonate während der Zahnbehandlung

Merkblatt zur Vorbeugung von Nekrosen und Entzündungen der Kieferknochen während einer Behandlung mit Knochenhärtern (Bisphosphonaten)

 Download  (PDF, 139.9 kB)

Informationen zu Parodontitis

Informationen bei Erkrankung des Zahnhalteapparates (Parodontitis)

 Download  (PDF, 24.6 kB)

Blutverdünnende Medikamente

Was ist vor, während und nach chirurgischen Eingriffen unter Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten zu beachten? Hier erfahren Sie mehr...

 Download  (PDF, 74.7 kB)

Kinderprophylaxe

Was gehört alles dazu? 

 Download  (PDF, 637.2 kB)

Füllungsmaterialien

Übersicht Vor- und Nachteile zu verschiedenen Füllungsmaterialien im Seitenzahnbereich.

 Download  (PDF, 120.0 kB)

Verhalten in der Kinderbehandlung

Tipps und Tricks für Eltern, um Ihre Kinder positiv durch die Behandlung zu begleiten.

 Download  (PDF, 38.6 kB)
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